Teilprojekt 6

 

Klimawandel in Bayern:

Gewässergüte und nachhaltige Landwirtschaft

 

Der nach Starkregen in Bayerns Bäche eingeschwemmte Boden verstopft nicht nur den kiesigen Lebensraum vieler Bachtiere, er bringt auch große Mengen an Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor mit, die Wiesen und Ackerböden düngen sollten. Statt dessen fördern diese Nährstoffe nun das Wachstum von Algen und Wasserpflanzen im Bach - Verkrautung und Sauerstoffmangel am Gewässergrund sind die Folgen. 

 

Mit dem Klimawandel verschärft sich das Problem in zweierlei Hinsicht: zum einen werden die auf Felder und Wiesen ausgebrachten Nährstoffe in trockenen Phasen von den Pflanzen schlechter aufgenommen,  zum anderen ist häufiger mit extremen Regenfällen zu rechnen, die gedüngten Boden ausschwemmen. 

 

Was kann getan werden, um sowohl die Erträge in der Landwirtschaft in Zukunft möglichst stabil zu halten, als auch die Nährstoffbelastung der Gewässer zu reduzieren? In diesem Teilprojekt wird anhand Klimaprognosen für Bayern untersucht, wie sich alternative landwirtschaftliche Produktionsmaßnahmen auf Ernteerträge und Nährstoff-frachten in ausgewählten Flusseinzugsgebieten auswirken.

Projektleitung: 

Prof. Dr. Thomas Koellner

Professur für ökologische Dienstleistungen

Universität Bayreuth

Universitätsstraße 30

95447 Bayreuth

Tel: +49 921 55 2373

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