Teilprojekt 3

 

Einfluss multipler Stressoren auf N, C und Fe Umsätze in der hyporheischen Zone

Mit dem Klimawandel öfter zu erwarten sind andauernde Phasen ohne Regen, die zu Niedrigwasser in den Bächen führen und in den letzten Jahren in Bayern im Hoch- und Spätsommer immer wieder aufgetreten sind. In solchen Perioden steigt die Gefahr, dass stellenweise wenig oder kein Sauerstoff mehr in der Zone zwischen Bach- und Grundwasser vorhanden ist. Dies setzt eine ganze Reihe chemischer Reaktionen in Gang, gut zu erkennen durch "Verockerung" beim Ausfällen von rotbraunen Eisenhydroxiden.  

 

Wann und wo kommt es zu solchen sauerstofffreien Zonen? Welchen Einfluss haben erhöhte Temperaturen, niedrige Abflussmengen sowie der Sedimenteintrag auf ihre Entwicklung? Die Ergebnisse dieses Teilprojekts sind wichtig, um die zukünftige Selbstreinigungskraft der Gewässer einzuschätzen.

Projektleitung: 

Prof. Dr. Stefan Peiffer

Lehrstuhl für Hydrologie

Universität Bayreuth

Universitätsstraße 30

95447 Bayreuth

Tel: +49 921 55 2251

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Dr. Ben Gilfedder

Lehrstuhl für Hydrologie

Universität Bayreuth

Universitätsstraße 30

95447 Bayreuth

Tel: +49 921 55 2223

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