Teilprojekt 6

 

Landschafts-basierte Modellierung von Anpassungsreaktion an neue klimatische Bedingungen: Identifizierung von Risikozonen und Managementoptionen

Die Toleranz bzw. Anpassungsfähigkeit von Lebensgemeinschaften gegenüber Klimawandel wird von drei Prozessen abhängen: (i) der Toleranz einzelner Arten (eigentlich sogar einzelner Individuen) gegenüber Klimaänderungen und klimatischen Extremereignisse, (ii) der genetischen Vielfalt innerhalb einzelner Arten bzw. (Meta-)Populationen und damit deren Anpassungspotential und schließlich (iii) der Etablierung neuer, besser angepasster Arten. Aus wissenschaftlicher wie praktischer Sich ist wichtig abzuschätzen, wie gut eine Anpassungsreaktion an unterschiedlichen Standorten gelinge wird und welche Managemenetoptionen gegebenenfalls zu Verfügung stehen, um negative Effekte – z.B. für bestimmte Ökosystemleistungen wie Bestäubung – abzumildern.

Durch Einsatz von Computersimulationen wollen wir in diesem Projekt vor allem verstehen (i) welche Bedeutung der Landschaftskontext für die lokale/regionale Anpassungsfähigkeit spielt, (ii) welche Landschaftselemente für eine Anpassung  besonders wichtig sind (z.B. bereits heute besonders warme Sonderstandorte wie urbane Siedlungsgebiete) und welche besonders gefährdet sind (z.B. besonders homogene Agrarlandschaften), und (iii) welche Management-maßnahmen eventuell helfen könne, negative Effekte von Klimawandel auf Ökosystemleistungen zu reduzieren

Projektleitung: 

PD Dr. Thomas Hovestadt

Theoretical Evolutionary Ecology Group

Universität Würzburg

Emil-Fischer-Str. 32

97074 Würzburg

Tel: +49 931 3183083

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