Teilprojekt 2

 

Auswirkungen des Klimas auf funktionale Diversität, naturschutzfachliche Priorisierung und Zersetzer-Gemeinschaften im Landnutzungsgradienten

Biomasse und Artenschwund werden vielerorts in Deutschland beobachtet. Standardisierte Aufnahmen über viele Lebensräume fehlen aber. Daher sollen zunächst Biomasse, taxonomische und funktionale Diversität von Arthropoden-Gemeinschaften an 240 Standorten in mikroklimatisch unterschiedlichen Habitaten im gesamten Klima- und Landschaftsgradienten Bayerns, vollständig mit Hilfe NGS-Sequencing erfasst werde, und dies durch eine gezielte Erfassung von Zersetzern an Dung, Aas und Holz ergänzt werden. Auf dieser Datenbasis wird der funktionale Reichtum der Gemeinschaften als Grundlage für Ökosystemleistungen, sowie invasive Arten und Rote Liste Arten als Grundlage für naturschutzfachliche Planungen bayernweit quantifiziert. Mit den Landnutzungsinformationen zum Habitat und der Landschaft, sowie den Makro- und Mikroklimatischen Bedingungen als Prädiktoren wird dann die die aktuelle Situation räumlich explizit modelliert und Vorhersagen auf Basis der ermittelten Klimaszenarien getroffen. In einem zweiten Schritt wird auf ausgewählten Flächen Trockenstress simuliert. Diese Freilandexperimente werden durch Klimakammerexperimente ergänzt.


Projektleitung: 

Prof. Dr. Jörg Müller

Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie

Universität Würzburg

Am Hubland

97074 Würzburg

Tel: +49 931 31 83378

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