Teilprojekt 5

 

Klimabedingte Änderungen der Pollenbelastung

Im Zuge des Klimawandels haben sich bereits zahlreiche Bedingungen verändert, welche eine Allergieentstehung begünstigen und zu massiveren allergischen Erkrankungen führen. In Städten leben immer mehr Menschen, die an Pollenallergie leiden. Zudem wirken dort Faktoren (z.B. Schadstoffe) auf Pollen ein, welche die Allergieproblematik verschärfen. Für eine Anpassung an den Klimawandel sind detaillierte Kenntnisse zur räumlichen Variabilität der Phänologie, Pollensaison und Pollenintensität von großem Nutzen. Die Untersuchungen entlang von Urbanisierungsgradienten (Space-for-Time-Ansatz) ermöglichen die Abschätzung des Temperatureinflusses auf die Pollenproduktion allergener Arten. Da die Temperatur im Zuge des Klimawandels weiter zunehmen wird, können mit diesem Ansatz Rückschlüsse auf künftige Bedingungen gezogen werden.

Zur Bestimmung der Pollenkonzentration werden volumetrische Pollen-

fallen eingesetzt.

Das Projekt beschäftigt sich mit dem allergenen Potential von Parkanlagen.


In diesem TP soll die klimabedingte Änderung der Pollenproduktion unter Berücksichtigung des Citizen Science-Ansatzes bestimmt werden. Ferner werden die Pollenbelastung sowie tageszeitliche Emissionsmuster allergener Pflanzen und individuelle Symptome untersucht. Es soll geklärt werden, in welchen Parkanlagen / Stadtvierteln Pollenallergiker aufgrund der gegebenen Bepflanzung die Pollenexposition in relevanten Zeiträumen vermindern können. Die Ergebnisse zur Allergenität von Stadtgrün dienen u.a. als Grundlage für Entscheidungen bei einzelnen Neuanpflanzungen oder bei der Neugestaltung von Grünflächen.

Projektleitung: 

Prof. Dr. Susanne Jochner-Oette

Physische Geographie / Landschaftsökologie
und nachhaltige Ökosystementwicklung

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Ostenstraße 18

85072 Eichstätt

Tel: +49 8421 9321742

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